Holzpflegeöl auf Leinöl Basis

Ein Gartenstuhl aus Holz ist eine gute und optisch ansprechendere Alternative zu Möbeln aus Kunststoffen oder Metall. Aber selbst teure Möbel sind nicht zwangsläufig besser als die günstigeren Varianten. Entscheidend für die Qualität der Holzmöbel ist die Holzart und die Verarbeitung. Für immer mehr Verbraucher spielen auch die ökologischen Eigenschaften eine immer größere werdende Rolle.

Was macht einen Gartenstuhl aus Holz aus?

Gartenmöbeln sind jeglicher Witterung ausgesetzt und sollten dementsprechend regelmäßig gereinigt und mit Holzpflegeöl behandelt werden. Durch die Behandlung mit Holzöl wird man möglichst lange was von deinem Gartenglück haben. Mit der Zeit trägt sich die Imprägnierung ab und die Oberfläche weicht auf. Dadurch können sich Pilze leichter festsetzen und es kommt zu Stockflecken.

Die Vorteile von Gartenmöbeln aus Holz

  • Robust, Pilz-, Insekten- und Schimmelresistent
  • Witterungsbeständig
  • Langlebig
  • Elegant

Worauf ist zu achten?

Bei der Qualität von Möbeln aus Holz spielt die Verarbeitungsqualität eine entscheidende Rolle. Daher sollte man auf einige Punkte achten. So deutet eine unterschiedliche Holzfärbung darauf hin, dass nicht nur Kernholz verwendet wurde, sondern auch Splintholz. Dieses ist anfälliger gegenüber Witterung und kann schneller vergammeln. Die Leisten sowie Verstrebungen sollten nicht genagelt werden, sondern ausschließlich gedübelt werden.

Die richtige Pflege mit Holzöl

Leinöl ist ein gutes und altbewährtes Mittel für den Schutz von Holz. Allerdings kann Leinöl bis zu 14 Tage brauchen, um zu trocknen. Schon früher wurde es gekocht und es entstand das Leinölfirnis. Diese Ölvariante eignet sich für jede Art von Holz, dennoch gibt es noch eine Vielzahl weitere Arten von Holzpflegeöl, die für jede Holzart abgestimmt sind. Die Wirkungsweise des Pflegeöls ist denkbar einfach. Das Öl dringt tief in das Innere des Holzes ein und legt sich um die Holzfasern, wodurch diese geschützt werden. Beim Trocknen härtet das Öl aus und bildet so eine Schutzschicht um jede einzelne Holzfaser.

Holzsorten für die Möbel im Vergleich

Die Gartenmöbel aus Holz brauchen deutlich mehr Pflege aus Möbel aus anderen Materialien. Hierbei kann man unter witterungsbeständige Hartholzarten wie Robinie, Akazie, Teak oder Eukalyptus und weichen Hölzer wie Fichte und Kiefer unterscheiden. Nachfolgend sind die Holzsorten näher beschrieben:

Robinie

Diese Holzsorte stammt ursprünglich aus Nordamerika und darf sich über zunehmende Beliebtheit im Außenbereich freuen. Das Holz ist ausgesprochen hart, wetterfest und bietet eine besonders lange Haltbarkeit. Die Robinie liefert hochwertiges Holz, welches eine sinnvolle Alternative zu tropischen Holzarten darstellt.

Akazie

Akazie ist ebenfalls witterungsbeständig und unempfindlich gegenüber Schädlingen und Pilzen. Diese Art stammt ursprünglich aus Plantagen in Südostasien. Bei Möbeln aus Akazie sollte geachtet werden, dass zum größten Teil Kernholz verwendet wird und nur wenig Splintholz verarbeitet wurde.

Teak

Das elegante Hartholz aus Südostasien ist besonders witterungsbeständig. Es kann das ganze Jahr über im Außenbereich stehen. Dank der hohen Ölkonzentration ist das Holz widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und UV-Strahlung. Unbehandelt bekommt das Holz eine silbergraue Patina. Darüber hinaus ist es im Vergleich zu den anderen Holzarten etwas teuer.

Eukalyptus

Diese Holzsorte bietet eine ähnliche Robustheit wie Teak. Es stammt aus Australien, wird aber auch in der Mittelmeerregion angebaut. Dieses Holz zeichnet sich durch seine Härte aus und neigt nicht zu Rissen. Es besitzt eine rötlich-helle Färbung und eine besondere Maserung.

Kiefer

Möbel aus Kiefer sind relativ preiswert. Durch die Lagerung dunkelt die ursprünglich gelblich-rötliche Farbe nach. Unbehandeltes Kiefernholz ist sehr anfällig gegenüber Witterung. Das Material nimmt, ohne Behandlung, viel Feuchtigkeit auf und es bildet sich Fäulnis. Eine regelmäßige Behandlung mit Pflegemitteln ist daher Pflicht.

Lärche

Dieses weiche Holz ist rotbraun gefärbt und hat einen nachdunkelnden Kern. Es hat einen hohen Harzgehalt, welcher Fäulnisschäden vorbeugt. Lärche ist sehr witterungsbeständig und eignet sich daher auch für das Freie. Nichtsdestotrotz ist eine Behandlung mit Holzpflegemitteln ratsam.

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